Audis quattro GmbH für Audi R8-Manufaktur geehrt

Written by AutoHeadline  //  Sonntag, 21. Februar 2016, 09:50 Uhr

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Fahrerlose Transportfahrzeugen navigieren autonom durch die R8-Montage des Audi R8. Foto: AutoHeadline.com

Das Land Baden-Württemberg und die ‚Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg‘ wählten die Audi R8-Manufaktur unter die besten 100 Orte für Industrie 4.0. Im landesweiten Wettbewerb obsiegte die Audi R8-Fertigung der hundertprozentigen Audi-Tochter quattro GmbH mit ihrem Fahrerlosen Transportsystemen (FTS). Die FTS transportieren Karosserien autonom durch die Montagelinie und ersetzen damit, erstmalig im Volkswagen-Konzern, die Fließbänder. Die FTS navigieren die Karosserien komplett autonom durch die Sportwagenmanufaktur. Dafür orientieren sie sich mit feinsten Sensoren an Umgebungs- sowie Radiofrequenz-Identifikations-Marken (RFID-Chips), in der Montagehalle. In der Folge positioniert sich das Transportfahrzeug bis auf sieben Millimeter genau. Das Navigationssystem der FTS greift auf nur wenige Fixpunkte zurück und bietet so eine hohe Flexibilität im Produktionsablauf. Dadurch kann der Montagekurs kurzfristig geändert werden. Für die Mitarbeiter steht die verbesserte Ergonomie durch das neue Transportsystem im Vordergrund. So ermöglichen die FTS einen freien Zugang zur Karosserie und lassen sich individuell und stufenlos auf bis zu 1,2 Meter in der Höhe verstellen. Energie erhalten die FTS über die sogenannte Boostcap-Technologie, die auf einen Doppelschichtkondensator und im Boden eingelassene Ladestationen zurückgreift. Innerhalb weniger Minuten sind die Transportfahrzeuge vollständig aufgeladen - parallel zur Taktzeit. Somit müssen sie für den Ladevorgang nicht aus dem Betrieb genommen werden. Der eingesetzte Kondensator ist wartungsfrei. Die ‚Allianz Industrie 4.0‘ ist ein vom Land Baden-Württemberg initiiertes und gefördertes Netzwerk. Mit dem Wettbewerb sucht sie nach innovativen Konzepten aus der Wirtschaft, die mit der intelligenten Vernetzung von Produktions- und Wertschöpfungsprozessen erfolgreich sind. Die Expertenjury bewertet neben dem Innovationsgrad auch die konkrete Praxisrelevanz für Industrie 4.0. (AutoHeadline.com)