Škodas 18-millionstes Fahrzeug ist ein Superb Combi

Written by AutoReporter  //  Sonntag, 24. Januar 2016, 09:05 Uhr

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Mitarbeiter und Manager posieren in Kvasiny neben den 18-millionsten Škoda. Foto: AutoHeadline.com

Neue Rekordmarke geknackt: Škoda hat das 18-millionste Automobil seit Beginn der Fahrzeugproduktion im Jahre 1905 hergestellt. Das Jubiläumsauto - ein weißer Superb Combi - rollte im Beisein des Vorstandsvorsitzenden Bernhard Maier, des Produktionsvorstandes Michael Oeljeklaus und KOVO-Gewerkschaftlers Povšík, im Škoda-Werk Kvasiny (vormals Kwasin) vom Band. Der neue Škoda-Vorstandsvorsitzende Bernhard Maier nutzte die Gelegenheit, um erstmals den Škoda Produktionsstandort in Ostböhmen zu besichtigen. „Kvasiny ist ein Standort mit großer Tradition und einer herausragenden Mannschaft. Man spürt sofort, mit welcher Begeisterung die Menschen hier bei der Arbeit sind. Hier wird Automobilbau gelebt und in beispielhafter Qualität noch effizienter umgesetzt", sagte Maier und fügte hinzu: „Heute haben wir 18 Millionen Gründe, stolz auf die Leistung unserer Belegschaft zu sein. Ohne sie wäre der Erfolg der Marke Škoda nicht denkbar." „18 Millionen produzierte Fahrzeuge sind eine enorm hohe Zahl", sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft KOVO, Jaroslav Povšík. „Dieses Jubiläum unterstreicht eindrucksvoll, wie viel Kompetenz die Kolleginnen und Kollegen bei Škoda im Automobilbau haben und mit welch großem Engagement sie sich seit über 120 Jahren für den Erfolg der Marke einsetzen." Das Werk Kvasiny erlebt aktuell die größte Modernisierung und Erweiterung seiner Geschichte. Dafür investiert Škoda etwa sieben Milliarden Kronen in den ostböhmischen Standort. In den nächsten Jahren wird die Fertigungskapazität des Werkes auf bis zu 280.000 Fahrzeuge jährlich steigen. Dafür werden bis zu 1300 neue Arbeitsplätze geschaffen. „In den letzten fünf Jahren haben wir die Anzahl produzierter Fahrzeuge bei hohem Qualitätsanspruch weltweit deutlich gesteigert", sagt Produktionsvorstand Michael Oeljeklaus. „Maßgeblichen Anteil daran haben die Škoda-Werke in Tschechien. Hier schlägt das Herz unseres internationalen Produktionsnetzwerkes. Seit 1991 haben wir mehr als 300 Milliarden Kronen in die Modernisierung und den Ausbau der Produktionsanlagen in Tschechien investiert." Im Rahmen des Besuchs in Kvasiny wurde auch die neue Pilothalle eingeweiht. In dieser nehmen ab sofort rund 50 Škoda-Mitarbeiter ihre Arbeit auf. Das dortige Team erhält circa drei Jahre vor Produktionsstart eines Škoda-Modells die ersten technischen Informationen zum künftigen Produktionsprozess, die anschließend umfassend analysiert werden. So können eventuelle Optimierungspotenziale frühzeitig in die Serienproduktion einfließen und so unter anderem den Produktionsanlauf neuer Modelle absichern. Kvasiny ist einer von drei Škoda Fertigungsstandorten in Tschechien. Neben dem Škoda Yeti laufen hier zurzeit die Škoda Modelle Superb und Superb Combi vom Band. Künftig wird dort auch die Produktion der Škoda-SUV-Modelle eine wichtige Rolle spielen. 2015 wurden in Kvasiny etwa 150.000 Škoda-Fahrzeuge produziert. Aktuell sind dort rund 4.500 Mitarbeiter beschäftigt. Damit ist das Werk einer der größten industriellen Arbeitgeber der Region Hradec Králové. 1895 ist in Mladá Boleslav (Jungbunzlau) der Grundstein für die Erfolgsgeschichte von Škoda gelegt worden. 52 Jahre später, im Jahr 1947, wurde das Werk Kvasiny als zweiter wichtiger Produktionsstandort in der damaligen Tschechoslowakei in Betrieb genommen. (AutoHeadline.com)