Škoda-Stammwerk produzierte zwölf Millionen Automobile

Written by AutoHeadline  //  Donnerstag, 26. November 2015, 14:15 Uhr

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In der Nähe der heutigen Produktionshallen starteten die Škoda-Gründerväter Laurin und Klement 1895 mit dem Bau von Fahrrädern und 1905 mit Autos. Foto: AutoHeadline.com

Jubiläum bei Škoda: Das Stammwerk Mladá Boleslav hat seit 1905 zwölf Millionen Fahrzeuge produziert. Aktuell laufen in Mladá Boleslav sechs Škoda-Modelle vom Band: Octavia, Octavia Combi, Fabia, Fabia Combi, Rapid und Rapid Spaceback. Seit 2010 wurde das Werk im Zuge der Škoda-Modelloffensive für rund 1,5 Milliarden Euro umfassend modernisiert und erweitert. Derzeit baut Škoda am Standort zudem ein neues Presswerk und investiert dazu bis Anfang 2017 weitere 86 Millionen Euro. Das Werk an der Václav-Klement-Straße ist das Škoda-Werk schlechthin. Hier liegen die Ursprünge der 120-jährigen Erfolgsgeschichte des tschechischen Herstellers. In unmittelbarer Nähe zu den heutigen Produktionshallen begannen die beiden Škoda-Gründerväter Laurin und Klement im Jahr 1895 zunächst mit dem Bau von Fahrrädern, dann von Motorrädern und schließlich ab 1905 von Automobilen. Heute laufen in Mladá Boleslav neben Automobilen auch Benzinmotoren und Getriebe vom Band. Fast 15.000 Stammmitarbeiter sind dort in der Produktion beschäftigt. Mladá Boleslav ist die zentrale Säule des weltweiten Škoda-Produktionsverbundes. Mehr als 50 Prozent aller weltweit bis heute jemals gebauten Škoda-Fahrzeuge sind hier vom Band gelaufen. Insbesondere seit dem Einstieg des Volkswagen Konzerns im Jahr 1991 erfuhr das Werk eine neue Dynamik. Seitdem wurden am Standort 7,8 Millionen Fahrzeuge gefertigt - davon knapp 3,3 Millionen Fabia, rund 2,8 Millionen Octavia und über 309.000 Rapid. Eine zentrale Rolle spielt das Werk Mladá Boleslav für die aktuelle Škoda-Modelloffensive. Für die Fertigung der seit 2012 neu eingeführten Modelle Octavia/Octavia Combi, Rapid/Rapid Spaceback und Fabia/Fabia Combi erfolgte eines der umfangreichsten Modernisierungs- und Erweiterungsprojekte in der Geschichte des Werks. Die Kapazität der Fertigungslinie I stieg von 800 auf 1200 Fahrzeuge täglich. Der Karosseriebau wurde modernisiert und erweitert sowie die Lackiererei hoch automatisiert. 2013 nahm eine neue, besonders umweltfreundliche Pressenstraße ihren Betrieb auf. Anfang 2017 wird eine weitere neue Pressenstraße installiert. Außer seinem Stammwerk unterhält Škoda in Tschechien zwei weitere Produktionsstätten in Kvasiny und Vrchlabí. In Kvasiny werden die Modelle Superb, Superb Combi und Yeti produziert. In Vrchlabí läuft das Doppelkupplungsgetriebe DQ 200 für Škoda und weitere Marken des Volkswagen Konzerns vom Band. Neben der heimischen Produktion werden Škoda-Fahrzeuge in China, Russland und Indien gefertigt. (AutoHeadline.com)