Technikzentrum von SEAT feiert vier Jahrzehnte Innovation

Written by AutoHeadline  //  Samstag, 08. August 2015, 12:15 Uhr

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Im vergangenen Jahr entwarf das CTS das Einzelstück Ibiza Cupster. Foto: AutoHeadline.com

Vor gut 40 Jahren fasste SEAT einen Entschluss, der die Zukunft der Automarke nachhaltig verändern sollte. Das Unternehmen entschloss sich dazu, sein eigenes Forschungs- und Entwicklungszentrum aufzubauen. 1975 wurde aus dieser Vision Realität. Das Entwicklungszentrum sollte die Zukunft des Unternehmens sichern, ihm unverwechselbare Identität und individuellen Stil geben und gleichzeitig die neueste Technologie in die Fahrzeugentwicklung einfließen zu lassen. In diesem Jahr feiert das SEAT Technische Center sein vierzigjähriges Bestehen. Die Gründung des Centers markiert einen Wendepunkt nicht nur für die Automarke, sondern auch für die spanische Automobilindustrie. Seit seinen Anfängen hat das CTS die DNA von SEAT geformt und ist mit den Jahren zur treibenden Kraft des Unternehmens geworden, das aktuell der größte Investor im Forschungs- und Entwicklungsbereich in Spanien ist - 1,4 Milliarden Euro sind in den letzten fünf Jahren allein in diesen Bereich investiert worden. Das CTS nahm seinen Betrieb im Jahr 1975 auf, mit 211 Mitarbeitern auf einer Grundfläche von 130.000 Quadratmetern. Heute umfasst das CTS eine Fläche von 200.000 Quadratmetern und beschäftigt aktuell mehr als 900 Ingenieure und Techniker - bis Jahresende sollen es 1000 sein. Während seiner vierzigjährigen Geschichte hat sich das CTS stetig weiterentwickelt und vergrößert. Nicht nur die Anlagen sind gewachsen, auch die Belegschaft hat sich mehr als vervierfacht. Andere wichtige Gebäude und Produktionsstätten sind in unmittelbarer Umgebung des CTS entstanden, allen voran das Produktionswerk in Martorell/E, das 1993 eröffnet wurde. SEAT besitzt mit dem Werk, das täglich 2100 Fahrzeuge (443.000 im Jahr 2014) produziert, eines der modernsten und umweltfreundlichsten Europas. Von hier aus verkauft SEAT seine Autos in 75 Länder. Das CTS zeichnet sich für die Entwicklung der bekanntesten SEAT Modelle verantwortlich, wie dem SEAT Leon, Ibiza, Toledo, Alhambra, Malaga, Cordoba, Marbella, Altea und dem Arosa, um nur einige zu nennen. Dank des CTS entspringen alle diese Modelle einem gemeinsamen Entwicklungsprozess, der ihnen einen eigenen Stil und eine eigene Form gibt - die typischen Charakterzüge von SEAT. Das CTS ist auch für die Entwicklung unterschiedlichster Concept Cars verantwortlich, die entweder ein futuristisches Design oder wegweisende Innovationen veranschaulichen. Diese Fahrzeuge sind ein Teil der einzigartigen Automobilgeschichte Spaniens - vom Ibiza Cabrio (1986) bis zum Ibiza Cupster von 2014. Neben der Modellentwicklung und der Arbeit an den Concept Cars hat das CTS neueste Technologien, umweltfreundliche Motoren und Konnektivitätssysteme entwickelt und in die Produktion eingeführt. Dank des Entwicklungszentrums ist SEAT das einzige Automobilunternehmen in Spanien, das seine eigenen Modelle designt, entwickelt, herstellt und vermarktet und an Projekten des Volkswagen Konzerns beteiligt ist. Der Entwicklungsprozess eines Auto, von der ersten Idee bis hin zur Massenproduktion, folgt einigen festgelegten Phasen: Designphase, Raumgestaltung und Ergonomie, Design-Machbarkeit, 3D-Daten Erstellung/Digital Mockup (DMU), Simulation, Prototypenbau, und Prüfung der Funktionsfähigkeit. Heute ist das CTS ein Ort, an dem die Zukunft von neuen Fahrzeugen definiert wird und an dem Antworten für die Herausforderungen der Automobilindustrie gefunden werden. Das CTS versucht, durch Pionierleistungen im Bereich der Fahrzeugentwicklung Branchentrends zu erkennen und vorwegzunehmen. Anstrengungen werden dahingehend unternommen, Entwürfe für zukunftsweisende Fahrzeuge zu erstellen. Hinzu kommt Entwicklung von Technologien, die smartere, besser designte, vernetzte und noch nachhaltigere Autos ermöglichen. SEAT entwickelt in den vier Schlüsselbereichen der Autoindustrie: Der Reduktion von CO2-Emissionen, funktionales und effizientes Design, Konnektivität, autonomes Fahren sowie die Erhöhung der aktiven und passiven Sicherheit. (AutoHeadline.com)