VW zahlt außenstehenden Scania-Aktionären 200 SEK pro Aktie

Written by AutoHeadline  //  Mittwoch, 22. April 2015, 10:55 Uhr

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VW zahlt außenstehenden Scania-Aktionären 200 SEK pro Aktie. Foto: AutoHeadline.com

Die Volkswagen Aktiengesellschaft zahlt den außenstehenden Scania-Aktionären, die ihre Aktien im Rahmen des Angebots nicht angedient hatten, 200 SEK zuzüglich Zinsen in Höhe von 5,02 SEK in bar je Anteilsschein. Das teilte Volkswagen auf Grundlage der entsprechenden Entscheidung des zuständigen Schiedsgerichts am Dienstag in Wolfsburg mit. Bereits seit Januar 2015 kontrolliert Volkswagen 100 Prozent der Scania-Aktien. Am 21. April 2015 wurde die Entscheidung des Schiedsgerichts vom 2. Februar 2015 bezüglich der unumstrittenen Abfindung an die außenstehenden Scania-Aktionäre rechtskräftig. Infolgedessen hat Volkswagen 200 SEK zuzüglich Zinsen je Anteilsschein gezahlt. Die Zinsen in Höhe von 5,02 SEK je Aktie ergeben sich aus dem schwedischen Zinsgesetz (Swedish Interest Act) und werden auf Basis der 200 SEK für den Zeitraum vom 13. Mai 2014 bis zum Tag der Auszahlung geleistet. Für 3.435.794 Scania-Aktien beläuft sich der von Volkswagen gezahlte Gesamtbetrag auf rund 704 Millionen SEK (entspricht rund 76 Millionen EUR). Der finale Abfindungsbetrag wird festgestellt, wenn das Squeeze-out-Verfahren abgeschlossen sein wird. Die Entscheidung des Schiedsgerichts vom 11. November 2014 hat dazu geführt, dass Volkswagen im Januar 2015 zum Eigentümer aller Scania-Aktien wurde. Am 21. Februar 2014 hat die Volkswagen Aktiengesellschaft ein freiwilliges öffentliches Angebot an die Aktionäre der Scania Aktiebolag zur Übernahme aller Scania-Aktien zu einem Preis von 200 SEK in bar je Aktie angekündigt, unabhängig von der Aktiengattung. Am 13. Mai 2014 erklärte Volkswagen, dass das Angebot vollzogen wird. Gleichzeitig leitete Volkswagen einen Squeeze-out in Bezug auf die im Rahmen des Angebots nicht angedienten Scania-Aktien ein. (AutoHeadline.com)