Bundestagsabgeordnete bei VW Nutzfahrzeuge in Hannover-Stöcken

Written by AutoHeadline  //  Wed, 15 Apr 2015 10:25:00 +0200

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VWN-Vorstandsvorsitzender Dr. Eckhard Scholz wirbt dafür, zentrale Aufgabenstellungen im Konsens von Politik und Wirtschaft zu lösen. Foto: AutoHeadline.com

Zu einem intensiven Informations-Austausch trafen sich heute Mitglieder des Deutschen Bundestags mit dem Vorsitzenden des Markenvorstands Volkswagen Nutzfahrzeuge, Dr. Eckhard Scholz sowie weiteren Vorstandsmitgliedern, dem Generalbevollmächtigten des Volkswagen Konzerns für Außen- und Regierungsbeziehungen, Dr. Thomas Steg und dem Betriebsratsvorsitzenden, Thomas Zwiebler am Standort in Hannover-Stöcken. Erörtert wurden aktuelle unternehmensspezifische Themen sowie nationale und internationale Rahmenbedingungen und deren ökonomische Auswirkungen auf die Marke. Scholz wies zunächst auf die zunehmende Bedeutung des Dialogs mit der Politik hin: „Zentrale Aufgabenstellungen können nur gemeinsam gelöst, strategische Ziele nur im Konsens von Wirtschaft und Politik erreicht werden. Dazu gehört gegenseitiges Verständnis, das vor allem durch Informationsaustausch wachsen kann. Deswegen ist ein Diskurs wie dieser heute so wichtig." Die Abgeordneten informierten sich über die aktuelle Lage der Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge (insgesamt knapp 20.000 Mitarbeiter): Die Werke in Hannover und Poznań (Polen) laufen auf Hochtouren, um die Nachfrage zu erfüllen. Zudem stellt der Wechsel zur neuen Transporter-Generation, die morgen in Amsterdam Weltpremiere hat, die Belegschaft vor anspruchsvolle Aufgaben - denn gleichzeitig wird auch noch das bisherige, stark nachgefragte Modell gebaut. Bei dem Treffen wurden zudem auch Fragen zur automobilen Zukunft erörtert. Themen waren unter anderem steigendes Verkehrsaufkommen, CO2-Gesetzgebung und die in diesem Zusammenhang von der Politik als neue Schlüsseltechnologie diskutierte E-Mobilität. Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge selbst haben sich unter dem Umwelt-Programm „Think Blue. Factory.‘ eigene, strenge Auflagen zur Steigerung der Ressourcen-Effizienz und Emissionsreduktion in den Werken gesetzt. Bis 2018 sollen hier Verbesserungen um 25 Prozent erzielt werden. Große Fortschritte erreichte dabei der Standort Hannover: Er verzeichnete in 2014 den niedrigsten Energieverbrauch der vergangenen zehn Jahre - und das bei gestiegenem Produktionsvolumen. Zum Vergleich: Mit der eingesparten Energie könnten knapp 12.000 Durchschnittshaushalte im Jahr versorgt werden. (AutoHeadline.com)