Bestwerte 2014 für Volkswagen Nutzfahrzeuge

Written by AutoHeadline  //  Freitag, 20. März 2015, 16:00 Uhr

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Volkswagen Nutzfahrzeuge hat im vergangenen Jahr 445.000 Caddy,T5, Crafter und Amarok an Kunden in aller Welt ausgeliefert (2013: 436.000; +2,0 Prozent). Der Umsatz stieg auf 9,6 Milliarden Euro (2013: 9,2 Milliarden Euro; +2,2 Prozent). Das Operative Ergebnis betrug 504 Millionen Euro (2013: 448 Millionen Euro; +12,5 Prozent). Dr. Eckhard Scholz, Vorsitzender des Markenvorstands Volkswagen Nutzfahrzeuge: „Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass unsere Modelle in unserem zweitgrößten Absatzmarkt Südamerika durch die dortige Krise in 2014 nicht die übliche Verkaufsperformance erreichten, ist das Ergebnis ein Spitzenwert." In Westeuropa seien alle Baureihen, besonders aber T5 und Crafter, stark nachgefragt worden, so Scholz. Dies habe, auch wegen positiver Mixeffekte, das gute Ergebnis befördert. Zusätzliche Gewinnzuwächse seien durch kosten optimierende Aktivitäten in allen Unternehmensbereichen erzielt worden. „Von der Entwicklung über den Einkauf, über die Produktion bis zum Vertrieb, in den Büros und an den Bändern haben alle Beschäftigten von Volkswagen Nutzfahrzeuge dauerhaft und konsequent Potenziale aufgezeigt, die in Summe ergebnissteigernd waren." Auslieferungen nach Modellen Die weltweiten Auslieferungen von Volkswagen Nutzfahrzeuge stiegen - bereinigt um den T2,dessen Produktion in Brasilien Ende 2013 endete - im vergangenen Jahr weltweit um zwei Prozent auf 445.000 leichte Nutzfahrzeuge der Baureihen Amarok, Caddy, Crafter und T5 (2013: 436.000). Bei den Baureihen hätten besonders T5 und Crafter zulegen können. Der Caddy habe seine Vorjahreszahlen knapp überschritten, während der Amarok Verluste hinnehmen musste, berichtete Scholz. Weltweit fielen die Amarok-Verkäufe um 12,2 Prozent auf 78.100 Fahrzeuge (2013: 89.000). „Besonders in seinem Hauptmarkt Südamerika haben wir 2014 rund 20 Prozent weniger Amarok ausgeliefert. In Brasilien gingen die Amarok-Verkäufe markt bedingt sogar um ein Drittel zurück." Die weltweiten Caddy-Auslieferungen legten um 1,6 Prozent auf 148.900 Fahrzeuge zu. (2013:146.600). „Erfreuliche Nachfragesteigerungen kamen für den Caddy besonders aus den Niederlanden, aber auch aus Italien und Spanien, den traditionellen Märkten für leichte Stadtlieferwagen", so Scholz. Die T5-Baureihe wuchs weltweit um 7,9 Prozent auf 168.600 Auslieferungen (2013: 156.300). „In Westeuropa haben wir zehn Prozent T5 mehr verkauft. Neben Deutschland waren besonders Frankreich und Großbritannien Boommärkte für den T", berichtete Scholz. Die Crafter-Auslieferungen stiegen um 11,6 Prozent auf 49.200 Fahrzeuge (2013: 44.100). „Das Wachstum des Crafter in seinem hartumkämpften Fahrzeugsegment bestätigt, dass wir mit unseren Plänen, die Produktion des Crafter Nachfolgers in einer eigenen, neuen Fabrik zu verdoppeln, auf dem richtigen Weg sind", unterstrich Scholz. Mit der Vertriebsinitiative „Drive#15" hätten die Händlerin Europa neue gewerbliche Kundengruppen - und dabei besonders für den Crafter - gewonnen. Deutliche Wachstumsimpulse gingen 2014 von den Märkten in Westeuropa aus. Hier habe die Marke292.000 Fahrzeuge aller Baureihen oder 6,5 Prozent mehr als 2013 ausgeliefert, so Scholz. Allein120.000 Auslieferungen entfielen auf Deutschland, ein Zuwachs von 4,6 Prozent. Dies bestätigten auch die Neuzulassungsstatistiken. „Wir sind stolz darauf, dass weiterhin fast jeder fünfte im europäischen Wirtschaftsraum und jeder dritte in Deutschland neu zugelassene Stadtlieferwagen, Transporter oder Pickup aus unserer Produktion stammt", erklärte Scholz.  Wachstum sei auch in der Region Asien-Pazifik erzielt worden, wo die Auslieferungen um 12,7Prozent auf 22.700 Einheiten stiegen. In Osteuropa führte das krisenbedingt verschlechterte Marktumfeld zu einem Auslieferungsrückgang von 6,1 Prozent auf 37.700 Fahrzeuge. In Russland fielen die Verkaufszahlen um 20,8 Prozent auf 12.600 Einheiten ab. In Südamerika sanken die Auslieferungen der Baureihen Caddy, T5, Crafter und Amarok konjunkturbedingt um 21,7 Prozent auf 39.300 Auslieferungen (2013: 50.200). Besonders in Brasilien führten die schwierigen Rahmenbedingungen dazu, dass die Auslieferungen um 30,8 Prozent auf16.900 Einheiten sanken, während die Verkaufszahlen in Argentinien bei einem Rückgang von 1,3Prozent auf 16.500 Auslieferungen nahezu Vorjahresniveau erreichten. 2014 stieg der Umsatz von Volkswagen Nutzfahrzeuge um 2,2 Prozent auf 9,577 Milliarden Euro(2013: 9,370 Milliarden Euro). Das Operative Ergebnis betrug 504 Millionen Euro (2013: 448Millionen Euro). Das sei ganz beachtlich und die Marke sei gut unterwegs. Volkswagen Nutzfahrzeuge habe trotz widriger Rahmenbedingungen das beste jemals erzielte operative Ergebnisverbuchen können, betonte Scholz. „Mit dem Ergebnis 2014, zu dem auch eine hohe Kapitalrendite gehört, verfügen wir über eine ausreichende finanzielle Basis für die Investitionen der kommenden Jahre." Die Kapitalrendite der Marke betrug 16,5 Prozent und lag damit deutlich über dem Mindestverzinsungsanspruch von neun Prozent. „Wir müssen jetzt weiterhin die Mittel verdienen, um in den kommenden Jahren zuwachsen." Nach den neuen Generationen Caddy 4 und T6 gelte es nun den zukunftssichernden Ausbau der bestehenden Werke und das neue Werk für den Crafter Nachfolger im polnischen Września zu finanzieren. „Wir setzen unsere Kosten- und Ertragsprogramme auch in den kommenden Jahren fort. So erwirtschaften wir solide Ergebnisse", betonte Scholz. 2015 gehe es darum, mit der Erneuerung der Marke im Sinne der Steigerung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit fortzufahren. Mit den neuen Generationen des Caddy und des T sei Volkswagen Nutzfahrzeuge einen entscheidenden Schritt vorangekommen. Das neue Werk für den Crafter-Nachfolger im polnischen Września liege mit den fertiggestellten Bauabschnitten voll im Plan. Września sei erste Wahl für das Crafter-Werk, besonders wegen der ausgezeichneten Rahmenbedingungen in Westpolen, der Nähe zum Standort Poznán und der langjährigen Erfahrung im Nutzfahrzeugbau. Auch das neue Modell, das ab Herbst 2016 im neuen Werk vom Band laufen soll, sei in allen wesentlichen Entwicklungsschritten mehr als zufriedenstellend. „Ich freue mich auf den Produktionsstart in Września und auf die Weltpremiere des neuen Crafter auf der IAA Nutzfahrzeuge 2016 in Hannover", sagte Scholz. Im Fokus stünde auch der weitere Ausbau der bestehen Werke Poznań und Hannover: „Wir brauchen erweiterte Produktionskapazitäten für die neuen Generationen und haben deshalb bereits neue Anlagen aufgebaut, die in diesem und im kommenden Jahr in Betrieb gehen", erläuterte Scholz. Als Beispiele für das hannoversche Stammwerk nannte Scholz die so genannte PXL-Presse, die im Herbst anlaufe und die Neue Zukunftsfähige Montage (NZM), mit welcher der Fahrzeugbau bis Mitte 2016 auf den neusten ergonomischen und produktionstechnischen Stand gebracht werde. Die in 2014 abgeschlossene Standortvereinbarung diene nicht nur zur Jobsicherung, sondern ebenfalls dazu, das Werk international wettbewerbsfähig zu halten. Das bedeutete, die Marke weite künftig das Geschäft mit Crafter-Fahrgestellen kräftig aus und erschließe sich so weitere Kundengruppen. Volkswagen Nutzfahrzeuge werde insgesamt seiner strategischen Rolle als Entwickler, Hersteller und Verkäufer von leichten Nutzfahrzeugen in der Nutzfahrzeugsparte des Konzerns gerecht. „Herausforderungen gibt es genug, aber mit neuen Modellen und leistungsfähigen Standorten sowie mit hochmotivierten Beschäftigten wird Volkswagen Nutzfahrzeuge aus einer Position der Stärke handeln und sich im internationalen Wettbewerb gut behaupten", unterstrich Scholz. (AutoHeadline.com)