Porsche Jahrespressekonferenz: neue Rekorde bei Umsatz und Ergebnis

Written by AutoHeadline  //  Freitag, 13. März 2015, 12:10 Uhr

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Beim ‚Sportwagen‘-Hersteller Porsche läuft es gut – nicht zuletzt dank der viertürigen SUV-Modelle. Foto: AutoHeadline.com

Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG hat im Geschäftsjahr 2014 bei Auslieferungen, Umsatz und Ergebnis neue Rekorde erzielt. Mit 189.849 Fahrzeugen lagen die Auslieferungen um 17 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Umsatz stieg um ein Fünftel auf 17,2 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis wuchs um gut fünf Prozent auf 2,7 Milliarden Euro. Auch die Anzahl Mitarbeiter erreichte mit 22.401 Personen zum Jahresende einen neuen Höchststand. Ein Jahr zuvor waren es noch 19.456 Beschäftigte; der Zuwachs beträgt 15 Prozent. Matthias Müller, Vorsitzender des Vorstands, betonte auf der Jahrespressekonferenz der Porsche AG am Freitag in Stuttgart, wesentliche Ziele der ‚Strategie 2018‘ vorzeitig erreicht zu haben. Besonders stolz zeigte er sich auf den Erfolg des viertürigen SUV ‚Macan‘ und der Plug-in-Hybrid-Modelle. Porsche war im Geschäftsjahr 2014 weltweit die einzige Marke, die im Premiumsegment bereits drei Plug-in-Modelle anbieten konnte: Neben dem 918 Spyder sind das der Cayenne S E-Hybrid und der Panamera S E-Hybrid. Lutz Meschke, Vorstand Finanzen und IT der Porsche AG, betonte in Stuttgart, dass sich die exzellente Entwicklung von Porsche auch in der Finanzlage des Unternehmens widerspiegelt. „Wir konnten unsere Nettoverschuldung bei gleichzeitiger Finanzierung unseres Wachstums bereits im Jahr 2014 vollständig zurückführen - zwei Jahre vor dem ursprünglich avisierten Zieldatum." Konkret verbesserte sich die Nettoliquidität des Bereichs Fahrzeuggeschäft - also die Bruttoliquidität vermindert um die Finanzschulden ohne jeweilige Berücksichtigung des Finanzdienstleistungsbereichs - von minus 899 Millionen Euro zum 31. Dezember 2013 auf plus 195 Millionen Euro zum 31. Dezember 2014. Für das aktuelle Geschäftsjahr zeigten sich Matthias Müller und Lutz Meschke optimistisch. „Wir gehen davon aus, dass Umsatz und Auslieferungen im laufenden Jahr weiter steigen", erklärte der Finanzvorstand. Außerdem wolle man die Ertragskraft durch kontinuierliche Produktivitäts- und Prozessverbesserungen sowie durch ein stringentes Kostenmanagement absichern. (AutoHeadline.com)