Genfer Salon 2015: Der letzte Bugatti Veyron

Written by AutoHeadline  //  Dienstag, 24. Februar 2015, 10:10 Uhr

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Der erste Bugatti Veyron wirbelte 2005 die Supersportwagen-Welt mit Rekordwerten durcheinander. Foto: AutoHeadline.com

Bugatti hat den 450. und damit letzten Veyron-Neuwagen verkauft. 16 Zylinder, 1200 PS, 1500 Nm maximales Drehmoment, in 2,5 Sekunden von Null auf Hundert und mit 431,072 km/h Geschwindigkeitsweltrekord - das sind die eindrucksvollen Zahlen des ultimativen Supersportwagens der Neuzeit. In zehn Jahren wurden 300 Veyron-Coupés - Veyron 16.4 mit 1001 PS und Veyron 16.4 Super Sport mit 1200 PS - sowie 150 offene Supersportwagen - Veyron 16.4 Grand Sport mit 1001 PS und Veyron 16.4 Grand Sport Vitesse mit 1200 PS im elsässischen Molsheim gebaut. Nun wurde der letzte Roadster veräußert. Bugatti zeigt den Veyron mit der Chassisnummer 450, den Grand Sport Vitesse „La Finale", auf dem Genfer Automobil-Salon (05. - 15. März 2015) Seite an Seite mit dem Veyron, der mit Chassisnummer 1 vor zehn Jahren das Atelier in Molsheim verließ. Die Nummer 450, den Grand Sport Vitesse „La Finale", hat sich ein Kunde aus dem Mittleren Osten gesichert, für den dieses Fahrzeug ein Sammlerstück von besonderem Wert darstellt. „Mit dem Veyron hat Bugatti eine automobile Ikone geschaffen und sich als exklusivste Supersportwagenmarke der Welt etabliert", sagt Wolfgang Dürheimer, Präsident Bugatti Automobiles S.A.S. „Kein anderer Automobilhersteller hat es bislang geschafft, ein Produkt, das für einzigartige technische Spitzenleistungen und gleichzeitig absoluten Luxus steht, in einer vergleichbaren Stückzahl-Preis-Dimension erfolgreich zu vermarkten. Ein beispielloses Kapitel Automobilgeschichte hat seinen Höhepunkt erreicht." Die Entwicklung des Bugatti Veyron gilt als eine der größten technischen Herausforderungen im Automobilbereich. Den Bugatti-Entwicklern wurden seinerzeit vier Ziele in das Lastenheft des Boliden diktiert: Der Wagen sollte über 1000 PS auf die Straße bringen, schneller als 400 km/h fahren, in unter drei Sekunden von Null auf Hundert beschleunigen sowie - und das war die größte Herausforderung - in dieser Konfiguration ebenfalls in der Lage sein, mit Komfort und Stil vor die Oper zu fahren. Im Jahr 2005 wurde der Veyron 16.4 präsentiert - der Rest ist Geschichte, eine große Erfolgsgeschichte: 2008 folgte die offene Version Veyron 16.4 Grand Sport. Im Jahr 2010 kam der leistungsgesteigerte Veyron 16.4 Super Sport auf den Markt, dem 2012 die Roadster-Variante Veyron 16.4 Grand Sport Vitesse an die Seite gestellt wurde. Neben seinen beispiellosen technischen und dynamischen Eigenschaften beeindruckt der Veyron mit zeitlosem Design. Der Supersportwagen ist die moderne Interpretation der Markenwerte Bugattis „Art, Forme, Technique" und trägt mit seinen markanten Linien und Details die Design-DNA der französischen Luxusmarke konsequent weiter. Dürheimer: „Der Veyron ist nicht nur ein Meisterstück modernen Automobildesigns, er ist vielmehr ein automobiles Kunstwerk." „Neben der Gewissheit, den schnellsten Serien-Supersportwagen der Welt mit einem Höchstgrad an individueller Exklusivität zu besitzen, schätzen es Bugatti-Kunden, mit dem Kauf eines Veyron Teil der Geschichte einer traditionsreichen Automobilmarke zu werden", so der Bugatti-Präsident. „Viele Fahrzeuge finden ihren Weg in private Sammlungen und werden von automobilen Connaisseurs als Investitionsobjekt erworben." Inklusive Optionen lag der Durchschnittspreis der verkauften Fahrzeuge zuletzt bei 2,3 Millionen Euro. (AutoHeadline.com)