Volkswagen Konzern investiert in neue Produkte, innovative Technologien und globale Präsenz

Written by AutoHeadline  //  Samstag, 22. November 2014, 13:10 Uhr

Picture

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil, Volkswagen-Chef Prof. Dr. Martin Winterkorn und Konzernbetriebsratschef Bernd Osterloh bei der Erläuterung der Aufsichtsrat-Beschlüsse. Foto: AutoHeadline.com

Der Volkswagen Konzern investiert in den kommenden fünf Jahren im Konzernbereich Automobile insgesamt 85,6 Milliarden Euro in neue Modelle, innovative Technologien und seine globale Präsenz. Rund zwei Drittel der Gesamtinvestitionen fließen in immer effizientere Fahrzeuge, Antriebe und umweltschonendere Produktion. Das ist das Ergebnis der Investitionsplanung für die Jahre 2015 bis 2019, die der Aufsichtsrat der Volkswagen Aktiengesellschaft in seiner Sitzung am Freitag erörtert hat. „Wir investieren weiter in die Zukunft, um der ökologisch und ökonomisch führende Automobilkonzern zu werden - mit den besten und nachhaltigsten Produkten", sagte Prof. Dr. Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Aktiengesellschaft, in Wolfsburg und ergänzte: „Der hohe Innovationsdruck und die steigenden Anforderungen aus der CO2-Gesetzgebung an die Automobilindustrie erfordern auch in Zukunft hohe Entwicklungsausgaben." Die Sachinvestitionen im Konzernbereich Automobile belaufen sich auf 64,3 Milliarden Euro. Sie liegen insgesamt über den Planungshorizont hinweg auf dem Niveau der im Vorjahr verabschiedeten Planung für die Jahre 2014 bis 2018. „Effizienz heißt für uns nicht zuletzt: Wir halten die Sachinvestitionen im Konzernbereich Automobile über den gesamten Planungszeitraum auf gleichem Niveau - trotz der steigenden Anforderungen und des geplanten weiteren Wachstums", sagte Winterkorn. Die Sachinvestitionsquote wird sich von 2015 bis 2019 auf einem wettbewerbsfähigen Niveau zwischen sechs und sieben Prozent bewegen. Neben den Sachinvestitionen enthält die Planung auch 21,9 Milliarden Euro aktivierte Entwicklungskosten sowie mit netto 0,6 Milliarden Euro den positiven Saldo aus Erlösen aus Anlagevermögen und Investitionen in Finanzanlagen. Die aktivierten Entwicklungskosten spiegeln unter anderem die Vorleistungen im Zusammenhang mit der Erfüllung von Umweltvorgaben und die Ausweitung bzw. Erneuerung der Modellpalette wieder. Mit rund 56 Prozent wird mehr als die Hälfte der Sachinvestitionen in Deutschland eingesetzt. „Mit diesem Investitionsprogramm bekennen wir uns erneut klar zu unseren heimischen Werken und Mitarbeitern. Unsere 28 deutschen Standorte sind das Rückgrat des Konzerns: die exzellent ausgebildete Mannschaft und hocheffiziente Fertigung hier sind ein wichtiger Wettbewerbsvorteil, den wir erhalten wollen", sagte Winterkorn und fügte hinzu: „Gleichzeitig stärken und erweitern wir aber auch unsere internationale Präsenz, um die Marktchancen überall auf der Welt systematisch zu nutzen." Mit 41,3 Milliarden Euro bzw. rund 64 Prozent wendet der Konzern den wesentlichen Anteil der Sachinvestitionen des Automobilbereichs für die Modernisierung und Erweiterung der Produktpalette aller Marken auf. Schwerpunkte sind die Ausweitung der SUV-Palette sowie die Teil-Modernisierung der Modellpalette der leichten Nutzfahrzeuge. Parallel sind Fahrzeuge und Nachfolgemodelle in nahezu allen Fahrzeugklassen auf Basis der modularen Baukastentechnologie sowie die zugehörigen Komponenten in den Investitionen eingeplant. Damit setzt der Volkswagen Konzern seine Modelloffensive und die Erschließung neuer Märkte und Segmente konsequent fort. Nicht im Konsolidierungskreis und damit nicht in den oben genannten Zahlen enthalten sind die Gemeinschaftsunternehmen in China. Diese Gesellschaften werden in den Jahren 2015 bis 2019 insgesamt 22,0 Milliarden EUR in neue Werke und Produkte investieren. Diese Investitionen werden aus eigenen Mitteln der Joint-Venture-Gesellschaften finanziert. (AutoHeadline.com)