Porsche steigert im ersten Halbjahr 2014 Umsatz und Ergebnis

Written by AutoHeadline  //  Freitag, 01. August 2014, 12:05 Uhr

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Porsche steigert im ersten Halbjahr 2014 Umsatz und Ergebnis. Foto: AutoHeadline.com

Stuttgart. Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG kann auf ein sehr erfolgreiches erstes Halbjahr 2014 zurückblicken. Die Auslieferungen lagen von Anfang Januar bis Ende Juni mit 87.803 Fahrzeugen um acht Prozent über dem vergleichbaren Vorjahreswert. Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr um 16 Prozent auf 8,2 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis wuchs um acht Prozent auf 1,4 Milliarden Euro, was einer Umsatzrendite von 17 Prozent entspricht. Die Zahl der Arbeitsplätze erreichte zum 30. Juni 2014 den Rekordwert von 21.326 Beschäftigten. Das sind 18 Prozent oder 3.178 Personen mehr als ein Jahr zuvor. Lutz Meschke, Vorstand Finanzen und IT der Porsche AG, betonte die effiziente Organisation und das hohe Kostenbewusstsein im Unternehmen. Nur dadurch sei nachhaltig eine Umsatzrendite von mindestens 15 Prozent erzielbar. In seinem Ausblick ging der Finanzvorstand auf die steigende Belastung durch das ehrgeizige Investitionsprogramm ein, das Porsche mit seiner Strategie 2018 umsetzt. „Die daraus resultierenden Abschreibungen und die steigenden Personalkosten wirken sich immer stärker belastend auf unser Ergebnis aus. Hinzu kommen sehr hohe Aufwendungen für Forschung und Entwicklung, insbesondere im Zusammenhang mit der Reduzierung der CO2-Werte für unsere Fahrzeugflotte." Dennoch bekräftigte Finanzvorstand Meschke, dass Porsche im Geschäftsjahr 2014 mindestens wieder ein Ergebnis auf Vorjahreshöhe erreichen will. Im ersten Halbjahr 2014 wurde das umfangreiche Investitionsprogramm an allen Standorten sichtbar. In Leipzig eröffnete der Sportwagenhersteller im Februar ein Vollwerk mit eigener Lackiererei und eigenem Karosseriebau für die Produktion des Macan. Hierfür hat Porsche über 500 Millionen Euro investiert. Im Entwicklungszentrum Weissach fand vor zwei Wochen die Eröffnungsfeier für ein neues Design-Studio und einen Hightech-Windkanal statt. Mit dem neuen Elektronik-Integrationszentrum addieren sich die Investitionen in Weissach auf rund 150 Millionen Euro. In Zuffenhausen begannen im Frühjahr die ersten Baumaßnahmen für ein neues Ausbildungszentrum, ein Motorenwerk sowie Büro- und Versorgungsbauten. Die gesamten Investitionen im Stammwerk von Porsche, die auch einen neuen Karosseriebau beinhalten, werden in den kommenden Jahren über 700 Millionen Euro betragen. Der Vorsitzende des Vorstandes der Porsche AG, Matthias Müller betonte, dass der Sportwagenhersteller konsequent an seinem Kurs des wertschaffenden Wachstums festhalte. „Wir investieren in wegbereitende Zukunftstechnologien wie den Plug-in-Hybridantrieb und in viel versprechende Marktsegmente." So startet der sportliche Geländewagen Macan im wachstumsstarken SUV-Segment. Müller zeigte sich überzeugt, dass Porsche mit seinen „großen Anstrengungen auf dem absolut richtigen Weg" ist. Als Beleg wies der Vorstandsvorsitzende auf die Top-Qualität der Sportwagen hin. In der Qualitätsstudie des US-Marktforschungsinstituts J.D. Power, die im Juni 2014 vorgestellt wurde, belegt Porsche wie im Vorjahr Rang eins in der Gesamtbewertung. Der Panamera ist zudem das bestplatzierte Fahrzeug in der gesamten Studie. Der 911 führt das Segment „Midsize Premium Sporty Car" an. Der Boxster erreichte den ersten Rang im Segment „Compact Premium Sporty Car". Müller: „Diese Platzierungen sind für uns Bestätigung und Ansporn zugleich." Ein Ergebnis dieser Qualitätsstrategie zeige sich auch in den anhaltenden Erfolgen auf den internationalen Absatzmärkten, ergänzte Finanzvorstand Meschke. So werde Porsche im Geschäftsjahr 2014 sowohl auf seinen wichtigsten Einzelmärkten USA, China und Deutschland jeweils zulegen als auch insgesamt den weltweit erzielten Umsatz weiter steigern. (AutoHeadline.com)