Neue Halbjahres-Bestmarke bei Audi

Written by AutoHeadline  //  Freitag, 01. August 2014, 12:30 Uhr

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Audi verzeichnet eine weiterhin positive Auslieferungs- und Umsatzentwicklung. Foto: AutoHeadline.com

Audi überzeugt auch im ersten Halbjahr 2014 mit soliden Kennzahlen - und das trotz „herausfordernder Rahmenbedingungen" und einem Rekordinvestitionsprogram. Von Januar bis Juni hat der Automobilhersteller aus Ingolstadt mit 869.355 Auslieferungen der Marke Audi eine neue Bestmarke eingefahren. Dabei erreichte der Audi-Konzern Umsatzerlöse von € 26,7 Mrd. und ein Operatives Ergebnis von € 2,7 Mrd. In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres erzielte das Unternehmen eine Operative Umsatzrendite von 10,0 Prozent und lag somit am oberen Ende seines strategischen Zielkorridors von acht bis zehn Prozent. Auf der Halbjahrespressekonferenz in München erklärt Finanzvorstand Axel Strotbek: „Trotz großer Herausforderungen setzt Audi seinen qualitativen Wachstumskurs konsequent fort." Audi punkte bei den Kunden mit einem attraktiven Modellportfolio. Deshalb wolle Audi bis zum Jahresende auch deutlich mehr als 1,6 Mio. Automobile der Marke mit den Vier Ringen ausliefern und den Rekord aus dem Vorjahr erneut übertreffen. So übergab der Audi-Konzern von Januar bis Juni 869.355 (2013: 780.467) Automobile mit den Vier Ringen an Kunden - ein Plus von 11,4 Prozent. Seit Januar lieferte das Unternehmen rund 50 Prozent mehr Einheiten der neuen A3-Familie aus als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig verzeichneten die Oberklasse-Modelle A6, A7, Q7 und A8 gemeinsam ein Absatzpus von 10,1 Prozent. Durch die Steigerung der Auslieferungszahlen erhöhten sich die Umsatzerlöse trotz belastender Währungseffekte um 5,8 Prozent auf € 26.690 (2013: 25.234) Mio. In Folge des Volumenwachstums sowie höherer Forschungs- und Entwicklungsleistungen für zukunftsweisende Technologien und neue Produkte erhöhten sich die Herstellungskosten des Audi-Konzerns in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres um 8,3 Prozent auf € 21.870 (2013: 20.190) Mio. Gleichzeitig stiegen die Vertriebskosten auf € 2.419 (2013: 2.284) Mio. Insgesamt erwirtschafte das Unternehmen ein Operatives Ergebnis von € 2.671 (2013: 2.644) Mio. Die Operative Umsatzrendite lag nach sechs Monaten bei 10,0 (2013: 10,5) Prozent und damit am oberen Ende des strategischen Zielkorridors von acht bis zehn Prozent. Vor Steuern erzielte der Audi-Konzern im ersten Halbjahr 2014 ein Ergebnis von € 3.102 (2013: 2.974) Mio. Dies entspricht einer Umsatzrendite vor Steuern von 11,6 (2013: 11,8) Prozent. Das Ergebnis nach Steuern lag bei € 2.323 (2013: 2.178) Mio. Axel Strotbek, Vorstand Finanz und Organisation der AUDI AG, sagt: „Wir gehen heute ganz bewusst in Vorleistungen, die sich mittel- und langfristig auszahlen werden." Deshalb habe Audi Ende vergangenen Jahres das größte Investitionsprogramm der Unternehmensgeschichte verabschiedet. Bis 2018 sollen insgesamt rund € 22 Mrd. in neue Modelle, Technologien und den weltweit kontinuierlich wachsenden Produktionsverbund fließen. Von Januar bis Juni 2014 investierte Audi im operativen Geschäft € 1.552 (2013: 1.240) Mio. - 25 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Trotz gestiegener Vorleistungen finanzierte Audi alle Investitionen vollständig aus dem Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit, der sich in den ersten sechs Monaten positiv auf € 3.712 (2013: 3.236) Mio. erhöht hat. Mit € 15.324 (2013: 13.536) Mio. lag die Netto-Liquidität zur Jahresmitte 2014 deutlich über dem entsprechenden Wert zum 30. Juni 2013. 2014 will der Audi-Konzern in allen Weltregionen wachsen und sowohl in Europa als auch in China seine Führungsposition festigen. In Abhängigkeit der konjunkturellen Rahmenbedingungen erwartet Audi für das Geschäftsjahr 2014 eine Steigerung der Umsatzerlöse. Der konsequente Ausbau der internationalen Fertigungsstrukturen, zunehmende Vorleistungen für neue Modelle und Technologien - insbesondere zur Erfüllung der weltweit verschärften CO2-Regularien - wirken im laufenden Geschäftsjahr zunächst ergebnisbelastend. Gleichzeitig geben die positive Auslieferungs- und Umsatzentwicklung, die bereits in der Vergangenheit eingeleiteten kontinuierlichen Produktivitäts- und Prozessverbesserungen positive Impulse für die operative Ergebnisentwicklung. Insgesamt rechnen die Ingolstädter mit einer operativen Umsatzrendite innerhalb des strategischen Zielkorridors von acht bis zehn Prozent. (AutoHeadline.com)