Volkswagen legt soliden Jahresstart hin

Written by AutoHeadline  //  Dienstag, 29. April 2014, 14:05 Uhr

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Auf Konzernebene verkauften die Wolfsburger im ersten Quartal 2,562 Millionen Pkw und Lkw - ein Plus von 7,9 Prozent. Foto: AutoHeadline.com

Der Volkswagen Konzern ist trotz des anhaltend schwierigen Marktumfelds gut in das Geschäftsjahr 2014 gestartet. Der Umsatz stieg in den ersten drei Monaten dieses Jahres trotz belastender Währungseffekte um 2,7 Prozent auf 47,8 (46,6) Milliarden EUR. Das Operative Ergebnis wuchs um 21,8 Prozent auf 2,9 (2,3) Milliarden EUR. Im Operativen Ergebnis sowie im Umsatz des Konzerns ist das Geschäft der chinesischen Joint Ventures nicht enthalten. Es wird At-Equity im Finanzergebnis bilanziert und fließt deshalb nicht ins Operative Konzernergebnis ein. Im ersten Quartal 2014 belief sich das anteilige Operative Ergebnis der chinesischen Joint Ventures auf 1,24 (1,16) Milliarden EUR. Vor Steuern erzielte der Volkswagen Konzern ein Ergebnis von 3,4 (2,7) Milliarden EUR. Die Vorsteuerrendite stieg von 5,8 auf 7,0 Prozent. Nach Steuern lag das Ergebnis bei 2,5 (1,9) Milliarden EUR. „Der Volkswagen Konzern hat sich in den vergangenen Jahren eine starke Stellung erarbeitet. Unser guter Start in das laufende Geschäftsjahr ist dafür ein erneuter Beleg. Im Rahmen der konsequenten Weiterverfolgung der Strategie 2018 gilt es nun, unsere Position kontinuierlich weiter zu verbessern und den Erfolgskurs fortzusetzen", sagte Prof. Dr. Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Aktiengesellschaft, am Dienstag in Wolfsburg. Die weltweite Pkw-Nachfrage stieg im ersten Quartal 2014 zwar weiter, allerdings entwickelten sich die Märkte regional uneinheitlich: Während die Zahl der Neuzulassungen in den Regionen Asien-Pazifik, Westeuropa und Nordamerika sowie in Zentraleuropa im Vergleich zum Vorjahr zunahm, wurden in Südamerika und Osteuropa geringere Marktvolumina registriert. Die schwachen Währungen wesentlicher Schwellenländer wirkten preistreibend und damit dämpfend auf die Nachfrage. „Vor dem Hintergrund dieser Herausforderungen muss unser Blick mehr denn je auf drei wesentliche Handlungsfelder gerichtet sein: erstens auf eine konsequente Kosten- und Investitionsdisziplin, zweitens auf die Fokussierung auf unsere Renditeziele und drittens auf eine gesteigerte Profitabilität in allen Regionen", sagte Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch. Die Netto-Liquidität im Konzernbereich Automobile belief sich Ende März auf 17,7 (Ende Dezember 2013: 16,9) Milliarden EUR. Die Kapitalerhöhung im Finanzdienstleistungsbereich wirkte liquiditätsmindernd, die erfolgreiche Platzierung einer Hybridanleihe stärkte dagegen die Kapitalausstattung im Automobilbereich. Die Sachinvestitionen im Konzernbereich Automobile blieben mit 1,6 (1,7) Milliarden EUR nahezu unverändert. Damit bewahrte der Volkswagen Konzern seine Investitionsdisziplin mit einer Sachinvestitionsquote im Automobilbereich von 3,9 (4,1) Prozent. Die Investitionen flossen vor allem in Fertigungsstandorte und in Modelle, die in diesem und im kommenden Jahr in den Markt eingeführt werden sowie in die ökologische Ausrichtung der Modellpalette. (AutoHeadline.com)