Le Mans 24h: Testlabor für neue Technologien

Written by AutoHeadline  //  Dienstag, 14. Januar 2014, 08:20 Uhr

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Le Mans 24h: Testlabor für neue Technologien. Foto: AutoHeadline.com

Seit 15 Jahren demonstriert Audi beim härtesten Langstrecken-Rennen der Welt „Vorsprung durch Technik". Mit der jüngsten Generation des Hybrid-Rennwagens R18 e-tron quattro setzt Audi seine Serie technischer Innovationen bei den 24 Stunden von Le Mans fort. In 152 Tagen, am 14. Juni, beginnt um 15 Uhr die 82. Auflage des französischen Langstrecken-Klassikers. Das Interesse ist schon jetzt besonders groß. Mit Audi und Porsche treten erstmals die beiden erfolgreichsten Marken des Rennens gegeneinander an. Toyota will nach zwei Niederlagen gegen Audi die Siegesserie der Vier Ringe in Le Mans unterbrechen. Und erstmals gilt ein neues Reglement, bei dem die Energieeffizienz im Vordergrund steht - für Audi, den Erfinder des TDI, eine weitere Gelegenheit, einmal mehr seine große technische Kompetenz auch auf der Rennstrecke unter Beweis zu stellen. Ob Motor, Hybrid-Antrieb, Leichtbau oder Maßstäbe bei aktiver und passiver Sicherheit: Die Le-Mans-Prototypen von Audi setzen sich nicht nur sportlich, sondern auch technologisch an die Spitze. „Le Mans ist ein einzigartiges Testlabor für unsere Technologien", sagt Prof. Dr. Ulrich Hackenberg, Vorstand für Technische Entwicklung der AUDI AG. „Zu den umfassenden technischen Neuentwicklungen unseres aktuellen Le-Mans-Rennautos zählen die Scheinwerfer mit Laserlicht. Sie leuchten die Fahrbahn auf einer Länge von bis zu 800 Meter aus. In einer geplanten Serienableitung erreichen sie mit bis zu 500 Meter die doppelte Reichweite von LED-Scheinwerfern. Damit leistet Audi einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit auf der Rennstrecke und im Straßenverkehr." Im Jahr 2001 trieb ein neuartiger V8-Motor den Audi R8 an. Die Benzin-Direkteinspritzung TFSI dosierte den Kraftstoff so, dass der Verbrauch des V8-Turbomotors sank, sich das Ansprechverhalten verbesserte, die Standzeit bei Boxenstopps durch ein sofortiges Anspringen kürzer ausfiel und mehr Motorleistung zur Verfügung stand. Nur kurze Zeit nach dem ersten Le-Mans-Erfolg konnten die Kunden von Audi erstmals Serienmodelle mit Benzin-Direkteinspritzung bestellen. Schnell entwickelte sich dieses Prinzip der Gemischaufbereitung in der Großserie zum Standard. TFSI-Motoren tragen heute millionenfach dazu bei, den CO2-Ausstoß zu verringern. Fünf Jahre nach diesem Debüt zeigte Audi eine weitere Pionierleistung: In der Saison 2006 gewann der von einem Dieselmotor mit Direkteinspritzung angetriebene Audi R10 TDI bereits beim ersten Start den Langstrecken-Klassiker an der Sarthe. Le Mans mit einem Diesel-Rennwagen zu gewinnen, galt bis dahin als Utopie - heute ist es der Regelfall. Inzwischen hat Audi das Rennen siebenmal mit TDI Power gewonnen. Dabei fließen Lerneffekte in der Entwicklung von Kurbelgehäusen, Kolben, Kraftstoffinjektoren und weiteren Baugruppen stetig in die Serienentwicklung ein. Audi siegte als erster Le-Mans-Teilnehmer mit einem Hybrid-Antrieb und schrieb damit erneut Motorsport-Geschichte. 2012 gewann erstmals der Audi R18 e-tron quattro, ein Sportprototyp, dessen Hinterachse von einem TDI-Verbrennungsmotor und die Vorderachse elektrisch angetrieben wurde. Eine vollelektronische Regelstrategie war die einzige Verbindung zwischen beiden Antrieben. Parallel dazu erweiterte Audi auch seine Produktpalette um Hybrid-Modelle. Die nächste Generation steht schon bereit: Ab 2014 liefert Audi den A3 Sportback e-tron, einen Plug-in-Hybrid der neuesten Generation. Im Rennsport zeigt der neue R18 e-tron quattro Jahrgang 2014 den Weg in die Zukunft. Die Audi-Ingenieure haben ihn gemäß dem strikten Effizienz-Reglement grundlegend neu konstruiert, denn das Rennauto muss mit einer limitierten Energiemenge auskommen und dabei trotzdem die besten Rundenzeiten herausfahren. (AutoHeadline.com)