WEC Rennen wegen starken Regens nach drei Startversuchen vorzeitig beendet

Written by AutoHeadline  //  Montag, 21. Oktober 2013, 11:35 Uhr

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WEC Rennen wegen starken Regens nach drei Startversuchen vorzeitig beendet. Foto: AutoHeadline.com

Die Rennpremiere des neuen Porsche 911 RSR im japanischen Fuji fiel buchstäblich ins Wasser. Das sechste Saisonrennen der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC wurde am Sonntag wegen starker Regenfälle zwei Mal nach Einführungsrunden hinter dem Safety Car unterbrochen. Nach einem dritten Startversuch mit einer weiteren Safety-Car-Runde eineinhalb Stunden vor dem geplanten Rennende wurde es schließlich vorzeitig abgebrochen. Da laut WEC-Reglement auch Safety-Car-Runden zum Rennen zählen, wurden die Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Patrick Pilet (Frankreich) in der Klasse GTE-Pro als Dritte gewertet, ihre Werksfahrerkollegen Marc Lieb (Ludwigsburg) und Richard Lietz (Österreich) als Vierte. Marco Ujhasi, Gesamtprojektleiter 911 RSR: „Der Abbruch zu diesem Zeitpunkt ist für uns nicht nachvollziehbar. Es war zuvor 45 Minuten regenfrei, allenfalls mit einem kurzen Schauer, da hätte man auf jeden Fall fahren können. Der endgültige Abbruch kam viel zu früh. Für uns ist die Absage besonders bitter, denn bei diesen Bedingungen hätten wir die besten Chancen auf einen Doppelsieg gehabt. Bei nassen Bedingungen ist der 911 RSR sehr schnell und verfügt über eine hervorragende Traktion. So ist es uns leider verwehrt geblieben im Titelrennen Boden auf die Tabellenführer gut zu machen." Jörg Bergmeister: „Schade für die vielen Zuschauer, die so lange ausgeharrt haben und dann doch kein Rennen gesehen haben. Zwischendurch gab es schon mal Phasen, in denen man hätte fahren können. Doch wenn die Rennleitung meint, das sei aus Sicherheitsgründen nicht möglich, können wir nichts machen." (AutoHeadline.com)